Cheftrainer Toni Kotziampassis (Mitte) ist begeistert von Trainer Björn Brinkmann (links), von Torwarttrainer David Menke (rechts) und ausdrücklich von Steffen Golob (Sportlicher Leiter Westfalenliga): „Die drei haben hervorragende Aufbauarbeit mit der neuen Mannschaft geleistet. Die Jungs sind topfit. Gemeinsam konnten wir uns deshalb auf die spielerischen Komponenten konzentrieren. Ich bedanke mich ausdrücklich bei Björn, David und Steffen!“
Es ist wieder einmal wie verhext mit den Prognosen für die Westfalenliga 2! Die Trainer nennen die halbe Liga bei dieser Frage. Vorne rangieren Erndtebrück, Finnentrop/Bamenohl und der Hozwickeder SC, allesamt Teams mit Oberligaerfahrungen in der Vergangenheit.
Antonios Kotziampassis (Wacker Obercastrop): „Ich denke, dass es sehr ausgeglichen wird dieses Jahr und dass mehrere Mannschaften oben mitspielen werden. Ich denke an den TuS Erndtebrück, an den Holzwickeder SC und den DSC Wanne-Eickel, die allesamt sehr gute Mannschaften haben und die letzten Jahre oben mit dabei waren. Concordia Wiemelhausen hat sich auch ganz gut verstärkt, so dass ich mit ihnen rechne. Für uns ist einfach wichtig, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben und dass wir früh genug Punkte holen, damit wir von Anfang an gar nicht erst unten reinkommen. Wir haben eine verdammt junge Mannschaft und sehen dann später weiter.“
Understatement ist sicherlich auch angebracht vor dem Ligastart am Sonntag, 9. August auswärts beim FC Iserlohn. Und nicht sofort im Blick der anderen Teamleitungen zu sein, kann sicherlich auch nicht schaden.
In der Vergangenheit war Wacker immer der beliebte Gejagte. Unseren SV wollte jede Mannschaft schlagen und alle kamen mit einigen mehr Prozent auf den Platz. Weltmeister Kevin Großkeutz wollte auch jeder Spieler gerne düpieren.
Etwas unter gingen in der Fußballöffentlichkeit die Leistungen unserer Mannschaft in der Rückrunde, die Wacker in der Spitzengruppe sah, was sich aber in der Abschlusstabelle nicht abbildete. Hier hatte man, das hatten wir ausführlich belegt und berichtet, schon das Gefühl, dass unsere Jungs in der Saison 2026/27 zu gewohnter Stärke finden würden. Die Trainingsleistungen in der Vorbereitung und die guten Testspiele sehen wir als Bestätigung.
Wenn es jetzt noch gelingt, nicht überheblich, dafür aber grundbescheiden, fleißig und teamorientiert aufzutreten, dann wird uns nicht bange um unseren SV Wacker Obercastrop in der Westfalenliga 2, „der starken Liga im Westen“!
Stephan Vielhaber, WackerMedia für „Wacker! Die Fußballmarke!“
WackerMedia dankt FuPa für Recherche und Bericht!
Alles online direkt hier: Die große FuPa-Trainer-Umfrage in der Westfalenliga 2 – FuPa
Christopher Pajdzik (SpVg Hagen 11): „Aufstiegsfavoriten gibt es für mich einige. Ich sehe den FC Roj, den BSV Schüren, den Holzwickeder SC, die SG Finnentrop/Bamenohl, den DSC Wanne-Eickel und den TuS Erndtebrück ganz vorne. Jede dieser Mannschaften bringt die Qualität mit, um ganz oben mitzuspielen. Am Ende wird aber entscheidend sein, wer seine Leistung über 30 Spieltage konstant auf den Platz bringt.
Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich so viele Punkte wie möglich zu sammeln und dabei vor allem deutlich weniger Gegentore zu kassieren als im vergangenen Jahr. Wir wissen, wie stark die Westfalenliga besetzt ist. Unser Kader ist mit einem Altersdurchschnitt von gerade einmal 23 Jahren sehr jung. Gleichzeitig sind wir aber fast komplett zusammengeblieben. Wir hoffen, dass die Jungs aus ihrer ersten Westfalenliga-Saison die nötigen Erfahrungen mitgenommen haben und wir den nächsten Entwicklungsschritt machen können. Wenn uns das gelingt, können wir uns dauerhaft in der Liga etablieren.“
Jonas Ermes (SG Finnentrop/Bamenohl): „Zu den Aufstiegsfavoriten zähle ich den TuS Erndtebrück und den BSV Schüren, die sehr viel individuelle Qualität im Kader haben. Wenn Concordia Wiemelhausen nach dem Auftakt gegen uns an die gute Rückrunde anknüpfen kann, werden sie sich auch oben festsetzen. Gespannt bin ich zudem auf die SSV Buer. Die haben richtig Qualität aus Schermbeck dazugeholt und ich gehe davon aus, dass es – im positiven Sinn – sehr eklig wird, gegen sie zu spielen.
Für uns ging es in den ersten Wochen der Vorbereitung und auch weiterhin darum, den Umbruch in der Mannschaft zu bewältigen und schnell zu einer Einheit zusammenzuwachsen – auf dem Platz und neben dem Platz! Wir werden in den nächsten Wochen von Spiel zu Spiel schauen – wirkt wie eine Floskel, ist aber für uns das Entscheidende. Wir haben trotz des Abstiegs in der letzten Saison gesehen, dass wir eine richtig gute Mannschaft sein können, wenn wir im Spiel bei 100% Intensität sind und jeder seine Qualität voll auf den Platz bringt. Das haben wir letztes Jahr nicht immer geschafft. Und darum wird es für uns Woche für Woche gehen. Dann kommen auch die Ergebnisse und wir können im Herbst/Winter über Saisonziele sprechen.“
Thomas Gerner (SV Vestia Disteln): „Es wird zu sehen sein, wie sich die Absteiger aus der Oberliga präsentieren werden, wobei ich die SG Finnentrop/Bamenohl sicherlich stärker sehe als Türkspor Dortmund, die sich komplett neu aufstellen müssen. Finnentrop/Bamenohl strebt sicherlich den direkten Wiederaufstieg an, da sie die letzten Jahre lange in der Oberliga gespielt haben. Die üblichen Verdächtigen sehe ich oben wie den Holzwickeder SC und den DSC Wanne-Eickel, aber auch den BSV Schüren, der sich namhaft verstärkt hat. Ich denke, ihnen ist auch eine gute Rolle dieses Jahr zuzuschreiben. Ansonsten, finde ich, wird die Liga sehr, sehr ausgeglichen sein mit zwei Ab- und drei Aufsteigern und für mich ist kein klarer Favorit auszumachen. Von daher wird es auf jeden Fall eine spannende Saison, auch für uns selbst.
Wir streben in erster Linie die Aus- und Weiterbildung der jungen Talente an, die wir in unserer Mannschaft haben, da wir im Altersdurchschnitt eine sehr junge Mannschaft haben, wo fast alle Spieler bis auf einer 25 Jahre und jünger sind. Natürlich möchten wir auch gerne wieder die Platzierung des Vorjahres (Anm. der Redaktion: Platz 6) erreichen bzw. um diese Platzierung mitspielen. Das ist unser Bestreben und wir hoffen, mit einem guten Start das Fundament zu legen, damit wir schnell in ruhige und gute Fahrwasser kommen. Unsere Langzeitverletzten Mohamedi Assattouti und jetzt leider auch wieder unser Stürmer Nils Veverka, der wieder am Kreuzband Probleme hat und das erst genaustens diagnostiziert werden muss, sind sicherlich Wermutstropfen. Das sind zwei ganz wichtige Säulen dieser Mannschaft, die uns leider langzeitverletzt wegbrechen.“
Mike Brado (Germania Salchendorf): „Es gibt in dieser Liga einige etablierte und traditionsreiche Teams, die man auf dem Zettel haben muss. Für mich gehören zum Favoritenkreis Mannschaften wie die SG Finnentrop/Bamenohl, der TuS Erndtebrück, der Holzwickeder SC und der DSC Wanne-Eickel, die mit Sicherheit auch den eigenen Anspruch haben, in dieser Saison um den Aufstieg mitzuspielen.
Wir freuen uns riesig auf die erste Westfalenliga-Saison in der Vereinsgeschichte von Germania Salchendorf. Wir blicken mit großer Vorfreude auf die neuen Herausforderungen und spannenden Begegnungen, die uns in dieser Liga erwarten. Uns ist bewusst, dass wir in der Westfalenliga eine andere Rolle einnehmen werden als in der vergangenen Saison in der Landesliga. Deshalb fahren wir gut damit, demütig zu bleiben, gleichzeitig aber auch mit dem nötigen Selbstvertrauen an die Aufgabe heranzugehen. Gerade auf heimischem Platz waren wir in der vergangenen Spielzeit nur schwer zu schlagen und für jeden Gegner unangenehm zu bespielen. Diesen Heimvorteil wollen wir auch in der Westfalenliga wieder zu unserer Stärke machen und an die Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen. Wir wollen uns sehr schnell etablieren und auch attraktiven Fußball spielen. Unser primäres Ziel wird der Klassenerhalt sein. Wenn wir bereit sind jedes Wochenende an unsere Leistungsgrenze zu gehen und das abrufen was uns in der letzten Saison stark gemacht hat, dann wird das auch gelingen.“
Marvin Rehder (Concordia Wiemelhausen): „Konkrete Aufstiegsfavoriten zu nennen, ist relativ schwierig, da ich glaube, dass die Liga sehr ausgeglichen sein wird. Zu erwarten ist, dass der DSC Wanne-Eickel sowie der TuS Erndtebrück wieder weiter oben zu finden sein werden. Auch die SG Finnentrop/Bamenohl ist nach einigen Jahren in der Oberliga nicht zu unterschätzen. Um die Spitzenplätze der Liga werden, so denke ich, noch ein bis zwei Überraschungsmannschaften mitspielen. Die Vereine haben im Wechselfenster gut gearbeitet.
Wir wollen in dieser Spielzeit deutlich früher für Klarheit sorgen. Das heißt, ein möglichst frühzeitiger Klassenerhalt hat für uns Priorität. Dabei wollen wir die Leistungen aus der letzten Rückrunde untermauern und eine bessere Hinrunde auf den Platz bringen. Dazu müssen wir jede Woche an unsere Grenzen gehen und mit dem gesamten Verein an einem Strang ziehen.“
Sebastian Tyrala (FC Roj): „Aufstiegsfavoriten kann man gar nicht so genau sagen. Ich bin selber mal gespannt. Ich glaube, dass gefühlt so ein bisschen jeder jeden schlagen kann. BSV Schüren, Holzwickeder SC, SG Finnentrop/Bamenohl, alle haben gute Kader und sicherlich schielt der eine oder andere auch nach ganz oben. Es gibt auch ein paar Geheimfavoriten. Ich finde, Concordia Wiemelhausen hat sich sehr, sehr gut verstärkt. Alles in allem ist es eine sehr interessante Liga. Ich könnte fast alle Mannschaften aufzählen. Und ich könnte jetzt auch gar nicht sagen, wer direkt im Abstiegskampf sein wird. Es ist eine sehr ausgeglichene Liga und diesen einen Topfavoriten wird es nicht geben.
Wir möchten einfach eine gute Rolle spielen und mitmischen. Wir wollen uns in der Westfalenliga etablieren, aber wissen auch, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben. Nach vielen Abgänge haben wir viele neue Spieler, die wir jetzt integrieren müssen. Wir möchten in jedem Spiel einfach unangenehm sein und gucken dann, was in der Liga alles machbar ist. Wir schielen weder nach ganz, ganz oben, sagen aber auch, dass wir mit dem Abstieg am wenigsten zu tun haben möchten.“
Nedim Djuliman (SSV Buer): „Ich glaube, dass es nicht den einen Favoriten gibt, von dem alle ausgehen, dass er einen Alleingang macht. Die Liga wird auch dieses Jahr ausgeglichen sein, denke ich. Neben den üblichen Verdächtigen wie Holzwickeder SC, TuS Erndtebrück und DSC Wanne-Eickel würde ich dieses Jahr auch den BSV Schüren nicht außer Acht lassen, der sich mit interessanten Spielern verstärkt hat. Und dann bleibt abzuwarten, was von den Auf- oder Absteigern kommt. Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass es auch ein Aufsteiger machen kann. Der FC Roj hat zwar einen kleinen Umbruch hinter sich, aber wenn sie es schaffen, die Puzzleteile schnell zusammenzulegen, würde ich die aus dem Rennen um
den Aufstieg nicht herausnehmen.
Für uns geht es in erster Linie darum, den nächsten Schritt zu gehen. Auch wir haben einen Umbruch im Kader mit vielen Veränderungen. Sehr gute Jungs konnten wir halten und haben auch viel Qualität dazu bekommen. In gewisser Weise aber eine andere Qualität als bisher, daher werden wir schnellstmöglich unser optimales Spiel finden müssen. Bekanntlich ist die zweite Saison immer die schwierigere. Nichtsdestotrotz gilt es, schnell Fuß zu fassen und einen Platz im gesicherten Mittelfeld zu erarbeiten.“
Giovanni Schiattarella: (BSV Schüren): „Die Favoritenfrage ist recht schnell beantwortet. Ich glaube, es gibt keinen Top-Kandidaten dieses Jahr. Natürlich ist ein Oberliga-Absteiger wie die SG Finnentrop/Bamenohl zu nennen. Da muss man halt gucken, inwieweit sie zusammenbleiben. Und ich glaube, mit den Kandidaten, die letztes Jahr hinter Hordel und Horsthausen eingelaufen sind, ist zu rechnen. Also der Holzwickeder SC, der TuS Erndtebrück und der DSC Wanne Eickel. Aber ich finde, die Liga ist insgesamt recht ausgeglichen.
Sportlich gesehen ist das Ziel des Vereins sicherlich, sich gegenüber letztem Jahr zu verbessern (Anm. der Redaktion: Platz 7). Das sollte auch der Anspruch sein, von jedem von uns im Team. Primär geht es jetzt erstmal darum, gut zu starten. Damit meine ich nicht die ersten drei Partien, sondern die ersten zehn Spieltage. Ich glaube, dann muss man gucken, wo man steht, und dann kann man in seiner Zielsetzung klarer werden. Aber bis dahin wollen wir eigentlich nur recht schnell zueinander finden und einen guten Saisonstart haben.“
Mehmet Kara (VfL Kamen): „Zum Favoritenkreis zählen für mich der DSC Wanne-Eickel, der Holzwickeder SC und der TuS Erndtebrück. Die sind jedes Jahr oben dabei. Ich gehe davon aus, dass auch die SG Finnentrop/Bamenohl als Absteiger aus der Oberliga eine gute Rolle spielen wird. Und sicherlich wird es wieder eine Überraschungsmannschaft geben.
Wir müssen als Aufsteiger ganz kleine Brötchen backen. Wir haben einen großen Aderlass gehabt diese Saison. 17 Spieler haben den Verein verlassen und von dem Stammpersonal sind nur zwei geblieben. Von daher zählt für uns nur, die Liga zu halten. Das werden wir, mit allem, was wir haben, versuchen, und dann hoffen wir, dass wir das schaffen.“
Christian Hartmann/Christan Behle (TuS Erndtebrück): „Einen klaren, einsamen Favoriten gibt es in dieser extrem ausgeglichenen Liga aktuell nicht. Wenn man sich jedoch die Transfers anschaut, kristallisiert sich der BSV Schüren für uns als ganz heißer Kandidat heraus. Als echten Geheimfavoriten muss man zudem auch noch den FC Roj auf dem Zettel haben. Am Ende wird es die Mannschaft machen, die am konstantesten durch die Saison kommt.
Priorität hat für uns, die vielen Neuzugänge schnell zu integrieren sowie die Spieler und das Team, wie schon in den letzten eineinhalb Jahren, kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Durch den Abgang einiger Leistungsträger und der Tatsache, dass wir aktuell ohne gelernten Rechtsverteidiger in die Runde gehen, backen wir kleinere Brötchen. Wir wollen so schnell wie möglich die Punkte gegen den Abstieg sammeln. Bleiben wir vom Verletzungspech verschont und bestätigen am Ende die Platzierung der letzten Saison (Anm. der Redaktion: Platz 4), wären wir damit mehr als zufrieden.“
Sebastian Westerhoff (SC Obersprockhövel): „Ich denke, dass es mal wieder eine sehr, sehr ausgeglichene Liga wird, wo bis zum Ende mehrere Mannschaften um den Aufstieg mitspielen werden. Am Ende könnten es vier, fünf Mannschaften sein. Dazu zähle ich den TuS Erndtebrück, die SG Finnentrop/Bamenohl, den DSC Wanne-Eickel, Concordia Wiemelhausen und den FC Roj.
Für uns wird es darum gehen, uns so schnell wie möglich im Mittelfeld der Tabelle zu etablieren und nicht gegen den Abstieg spielen zu müssen. Nachdem wir die letzte Saison auf Platz 9 beendet haben, wäre es cool, diese Platzierung zu übertreffen.“
Davide Basile/Björn Lübbehusen (DSC Wanne-Eickel): „Zu den Aufstiegskandidaten zählen wir konkret drei Mannschaften. Der Tus Erndtebrück ist eine fußballerische Topmannschaft mit Spielern gespickt, die durchaus das Potenzial haben, auch in der Oberliga problemlos zu bestehen, zum Beispiel Elmin Heric, Lars Schardt und Kevin Krumm. Die SG Finnentrop-Bamenohl konnte reichlich Erfahrung in der Oberliga sammeln und möchte mit Sicherheit schnellstmöglich zurück und wird ggf. den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga anpeilen. Der Holzwickeder SC hat seit Jahren die beste Defensive der Liga und sich im Sommer sehr gut verstärkt. Außer Acht lassen sollte man jedoch auch Aufsteiger FC Roj nicht, die in ihrem Umfeld eine gewissen Euphorie durch den Aufstieg haben werden.
Unser Ziel wird es wie in der vergangenen Saison sein, wieder schnellstmöglich die 40 Punkte-Marke zu knacken, um möglichst früh wieder für die darauffolgende Saison planen und uns intern weitere Ziele setzen zu können. Die vergangene Saison (Anm. der Redaktion: Platz 3) tat dem Verein nach drei Jahren in Folge des puren Abstiegskampfs einfach wieder sehr gut. Zudem möchten wir in der kommenden Saison defensiv deutlich besser agieren, um die Anzahl der Gegentore zu minimieren. Das hat uns letzte Saison leider den einen oder anderen Punkt gekostet.“
Kurtulus Öztürk (Holzwickeder SC): „Meine Favoriten sind der TuS Erndtebrück, der eigentlich immer eine super Mannschaft hat und die Abgänge wohl auch wieder ganz gut kompensiert hat, und die SG Finnentrop/Bamenohl, die man als Oberliga-Absteiger auch wieder auf der Rechnung haben muss. Ich denke, aufgrund der ganzen Einkäufe, die der BSV Schüren dieses Jahr getätigt hat, wird er mit Sicherheit auch ein Wörtchen oben mitreden wollen.
Unser Ziel ist es, dass wir es natürlich besser machen wollen als letztes Jahr, als wir den fünften Platz trotz einer schlechten Rückrunde erreicht haben. Wir hoffen, dass wir von Verletzungen mal deutlich verschonter bleiben als letztes Jahr und gucken, dass wir den ein oder anderen Top-Favoriten ärgern.“
Simon Naujoks (FC Iserlohn): „Aufstiegsfavoriten sind für mich definitiv die SG Finnentrop/Bamenohl und der TuS Erndtebrück mit ihrer Oberliga-Vergangenheit. Außerdem der Holzwickeder SC, der immer oben mitspielt, auch schon in der Oberliga gespielt hat und auch immer eine sehr gute Arbeit macht. Dann sind noch so Vereine wie der FC Roj oder der BSV Schüren zu nennen, wo eventuell ein bisschen mehr Geld hinter steckt. Aber ich glaube, man muss mal abwarten und es könnte ähnlich wie in der vergangenen Saison ein Stück weit vielleicht wieder ein Überraschungsteam geben, so wie Hordel, die einfach eine gute Arbeit gemacht haben. Es gab in der vergangenen Saison nicht diesen einen großen Favoriten und ich glaube, dass es ihn auch jetzt nicht gibt. Auch wenn die Liga vielleicht ein Stück besser wird, das ist jetzt aber nur mein erstes Gefühl. Man wird sehen, welches Team sich über Konstanz die ganze Saison durchbeißt bzw. welche Teams sich dann oben festsetzen. Ich glaube nicht, dass es dieses eine Team sein wird, was vorne weggeht und am Ende mit 15 Punkten Vorsprung Erster ist. Es wird bis zum Ende eng bleiben.
Unser Ziel ist natürlich der Klassenerhalt. Das ist für uns das erste Ziel, aber auf jeden Fall möchten wir uns auch gegenüber der Vorsaison verbessern (Anm. der Redaktion: Platz 10). Wir möchten von Beginn an versuchen, mit den Mannschaften von oben mitzuschwimmen, und lange oben dran bleiben. Grundsätzlich sollte es für jede Mannschaft im Fußball darum gehen, zu versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Vielleicht können wir in die Top 5 kommen. Das wäre super, aber eine reine Verbesserung der Platzierung gegenüber der Vorsaison wäre auch schon gut.“
Marcel Radke (Türkspor Dortmund): „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Wir müssen erst mal den freien Fall stoppen und stehen vor einer großen Herausforderung. Der Verein befindet sich noch im Insolvenzverfahren und wir starten bei Null. Einen Aufstiegsfavoriten habe ich nicht, da ich die Liga für sehr ausgeglichen halte.“
