Helmut Blanke (links) war 2006 der Co-Trainer von Uwe Esser. Ihr Team vom SV Wacker Obercastrop stieg in die Bezirksliga auf.
„Helmut Blanke hinterlässt Spuren, die weit über Tore, Siege und Tabellen hinausgehen. Er war ein Mensch, der die Gemeinschaft lebte, Verantwortung übernahm und Generationen von Fußballern begleitete. Sein Humor, seine Bodenständigkeit und seine Hilfsbereitschaft werden allen, die ihn kannten, in Erinnerung bleiben.
aus: Nachruf der Vereinsleitung unseres SV Wacker Obercastrop für unseren Ehrenvorsitzenden Helmut „Papa“ Blanke

Nachruf für unseren Ehrenvorsitzenden Helmut „Papa“ Blanke
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Helmut „Papa“ Blanke (79), einem Menschen der den Fußball in Castrop-Rauxel über Jahrzehnte geprägt hat. Mit seinem Tod verliert der SV Wacker Obercastrop nicht nur einen engagierten
Funktionär sondern vor allem einen treuen Weggefährten, Freund und einen echten Vereinsmenschen.
Der Spitzname „Papa“ begleitete Helmut Blanke fast sein ganzes Leben. Was einst in seiner Zeit bei der SG Castrop entstand, wurde zu einem Namen, der seine herzliche, fürsorgliche und kameradschaftliche Art treffend beschrieb. Für viele war er tatsächlich ein väterlicher Ratgeber und Freund – auf und neben dem Fußballplatz.
Seine fußballerische Laufbahn begann in seiner Heimat Merten im Rheinland. Scon früh machte der talentierte Stürmer auf sich aufmerksam und wechselte zur SpVg Wesseling. Dort sammelte er Erfahrungen bis hin zu Spielen gegen namhafte Mannschaften wie Borussia Mönchengladbach und erinnerte sich später gerne daran, dass er einst die Aufgabe hatte, Günter Netzer zu bewachen.
1967 führte ihn sein Weg zum VfL Alfter, ehe er 1970 nach Castrop-Rauxel zog. Hier fand Helmut Blanke nicht nur seine sportliche Heimat, sondern auch seine familiären (mit Tochter Tanja sowie Sohn Marko) und seinen beruflichen
Lebensmittelpunkt. Über die SG Castrop erhielt er eine Anstellung als Buchbinder in einer Castroper Druckerei, wo er unter anderem das Zeitungsarchiv betreute.
Sportlich spielte er zunächst drei Jahre in der Landesliga für die SG Castrop, bevor er später zur Reserve wechselte. 1977 schloss er sich schließlich dem damaligen Blau Weiß Obercastrop an. Nach einer weiteren Station bei der SG Castrop, kehrte er als Jugendtrainer zurück und führte mit seiner B1-Jugend den Verein zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Bezirksliga.
Auch als Trainer und Co-Trainer blieb Helmut Blanke dem Fußball eng verbunden. Bei Blau Weiß Obercastrop übernahm er Verantwortung als Cheftrainer, ehe er nach der Fusion für den SV Wacker Obercastrop viele Jahre als Co-Trainer und später in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen wirkte. Zuletzt engagierte er sich als Ehrenvorsitzender des Vereins.
Sein Einsatz endete nie mit dem Schlusspfiff. Ob bei Renovierungsarbeiten am Vereinsheim, organisatorischen Aufgaben oder als verlässlicher Ansprechpartner – Helmut Blanke war immer da, wo Hilfe gebraucht wurde. Sein ehrenamtliches Engagement war beispielhaft und Ausdruck seiner tiefen Verbundenheit zum Verein.
Helmut Blanke hinterlässt Spuren, die weit über Tore, Siege und Tabellen hinausgehen. Er war ein Mensch, der die Gemeinschaft lebte, Verantwortung übernahm und Generationen von Fußballern begleitete. Sein Humor, seine Bodenständigkeit und seine Hilfsbereitschaft werden allen, die ihn kannten, in Erinnerung bleiben.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm
nahestanden.
Lieber Papa Blanke, danke für alles, was du für den Fußball und für unseren
Verein getan hast. Wir werden dich nie vergessen und dein Andenken in Ehren
halten.
Ruhe in Frieden!

Im Namen des SV Wacker Obercastrop 29/65 e.V.
Martin Janicki,Wirtschaftsratsvorsitzender
Rolf Kienemund, 1. Vorsitzender
Elmar Bök, 2. Vorsitzender
Franko Wilken, ehemaliger Vorsitzender
Trauerandacht
Die Trauerandacht für Helmut Blanke und die anschließende Urnenbeisetzung findet am 4. September um 12 Uhr in der Kirche am Städtischen Friedhof Gerthe statt.
Anschrift: Kirchharpener Straße 63, 44805 Bochum
Schweigeminute
Beim Westfalenliga-Heimspiel am Sonntag (16. August) möchten wir mit einer Schweigeminute Papa Blanke gedenken.
Treffen in der Erin-Kampfbahn in Erinnerung an Helmut Blanke
Am 13. September vor dem Heimspiel gegen den VFL Kamen möchten wir gemeinsam mit Familie, Freunden und Weggefährten im Vereinsheim an die vielen schönen Momente mit Helmut Blanke denken, über unseren „Papa“ erzählen und uns über sein Leben für den Fußball und darüber hinaus unterhalten. Dazu gibt es belegte Brötchen und einen Frühshoppen.
Wir laden dazu Helmuts Familie, Freunde und Weggefährten ein!











Das Ehrenamt würdig auszuführen ist aller Ehren wert!

Das Ehrenamt hielt Helmut Papa Blanke nach seiner aktiven Zeit als Spieler und Trainer immer hoch in Würden. Und das Besondere: Wenn es tatkräftig zuzupacken galt, dann war er da, auch wenn er nicht die allerkräftigste Statur hatte. Doch mit da sein, pünktlich sein, motiviert sein und andere anfeuernd, war Helmut oftmals ganz vorne dabei, um die gesetzten Ziele zu erreichen.
